Unwägbarkeiten lauern auch in internationalen Freiwilligendiensten. Ungeklärte Aufgabengebiete, fehlende Arbeitserlaubnisse oder Konflikte mit Behörden vor Ort sind Beispiele dafür. Auch hier kommt es entscheidend auf die Organisation an, die hinter dem Freiwilligendienst steht. Das RAL Gütezeichen Internationaler Freiwilligendienst schützt vor schwarzen Schafen. Markus Linsler, Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Internationale Freiwilligendienste, weist darauf hin, dass gute Entsendeorganisationen die jungen Erwachsenen vor, während und nach ihrer Zeit in der Ferne unterstützen. In Seminaren werden die Freiwilligen auf ihre Zeit im Ausland vorbereitet. Die Entsendeorganisationen koordinieren außerdem die Zusammenarbeit mit den ausländischen Partnern und sichern Unterkunft, Verpflegung, Taschengeld und Arbeitsplanung. Zudem stellen sie eine Begleitung vor Ort sicher, damit die Freiwilligen jederzeit einen Ansprechpartner haben.